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Verpackungen

30. Januar 2013, 19:44

http://foilpackaging.in.th/English/?page_id=1119

30. Januar 2013, 19:44

Eingeschweißt und abgepackt - Wie sicher ist unser Essen?

1. März 2013, 10:59

Doch die Plastikverpackungen enthalten Chemikalien, die verdampfen oder abgerieben werden können -- und so aus der Verpackung entweichen und auf Lebensmittel übergehen.
In Plastik verpackte Wurst- oder Käseprodukte können Weichmacher und Bisphenol A (BPA) enthalten und unsere Gesundheit gefährden.
"Jeder Mensch, der hier in Deutschland lebt, ist tatsächlich mit diesen Stoffen belastet", sagt auch Marike Kolossa vom Bundesumweltamt.

Hormonelle Störungen und Krankheiten
BPA ist eine der am häufigsten produzierten Chemikalien der Welt, unverzichtbar für die Herstellung der meisten Lebensmittelverpackungen. Über die Lebensmittel gelangen die chemischen Stoffe in unseren Körper. Wissenschaftler schlagen Alarm: Tierversuche haben gezeigt, dass BPA den Hormonhaushalt verändert, ähnlich im Körper wirkt wie das Hormon Östrogen. Kritiker vermuten, dass der Stoff die Fruchtbarkeit besonders bei Männern beeinflusst, Diabethes, Asthma und Übergewicht begünstigt.

BPA wird auch mitverantwortlich gemacht für Krebs, Herz- und Lebererkrankungen.
"Es kann Veränderungen im Gehirn verursachen, die Aggressivität steigern, zur Hyperaktivität führen. Und die Fähigkeit schwächen Probleme zu lösen", beschreibt der amerikanische Zellforscher Professor Frederick vom Saal von der Universität Missouri die möglichen Auswirkungen.
"Die Chemikalie ist kein Gift, sondern ein Hormon. Deshalb könnten schon kleinste Mengen dem Körper schaden."

Was ist Bisphenol A?
Bisphenol A (BPA) ist eine der am häufigsten produzierten Industriechemikalien weltweit. BPA ist ein Grundstoff zur Herstellung von Kunststoffen und ist in vielen Plastikprodukten und Verpackungsstoffen, aber auch in Kunststoff-Zahnfüllungen oder Quittungsbelegen enthalten.
BPA wird in Materialien verwendet, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen -- dadurch kann sich BPA aus der Plastikverpackung herauslösen und über Nahrungsaufnahme, über die Haut oder durch Einatmen in den menschlichen Körper gelangen.

Plastik-Inhaltsstoffe sind Firmengeheimnisse
Noch weiß man zu wenig über die Auswirkungen der Stoffe auf den menschlichen Organismus. Die Plastikhersteller verraten nicht, wie sie ihre Kunststoffe konkret herstellen. Die Zusammensetzung bleibt das große Firmengeheimnis der Hersteller. Welche Substanzen hier tatsächlich in den Körper gelangen und auf welche Weise sie ab- oder umgebaut werden, ist nicht immer bekannt.

Die Wissenschaft streitet über die Konsequenzen:
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und das Umweltbundesamt fordern zum Beispiel ein komplettes Verbot von industriell erzeugten Phthalaten (Weichmachern) oder BPA bei Kinderprodukten, "weil wir bei diesen Stoffen, die wie Hormone wirken, das Problem haben, dass die Belastung in der Kindheit oder im Mutterleib ihre schädlichen Folgen erst in der Pubertät oder später zeigen wird. Wir wissen, dass Teile der Phthalate fortpflanzungsgefährdend sind und das Kind im Mutterleib schädigen können - aus heutiger wissenschaftlicher Einschätzung", sagt Marike Kolossa.

Das Bundesinstitut für Risikoforschung (BfR) verweist hingegen auf die EU-Richtlinie:
Laut dieser liegt die erlaubte Tagesdosis von BPA bei 0,05 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. In diesem Maß hält die EU den Stoff BPA für unbedenklich. Allerdings hat die EU im März 2011 die Produktion von Bisphenol-A-haltigen Babyflaschen aus Polycarbonat verboten.

Strengere Gesetze in Dänemark und Frankreich
Die Dänen sind einen Schritt weiter. Sie hat bestimmte Weichmacher in Kunststoffen verboten. Außerdem soll in Dänemark BPA in Kinderprodukten grundsätzlich nicht mehr erlaubt sein. Und auch Frankreich schert aus dem EU-System aus und setzt strengere Vorgaben:
Die Franzosen haben beschlossen, BPA ab 2015 für Lebensmittelverpackungen komplett zu verbieten.

Ob die Entwicklungen in Dänemark und Frankreich künftig auch in den restlichen EU-Ländern berücksichtigt werden, wird sich im Frühjahr zeigen. Dann will die EU die Gefahr des umstrittenen Stoffes neu bewerten.

aus ZDF Mediathek; Online Sichtbar bis 6. März
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnav ... ingeschwei

oder gleich :arrow:

Re: Eingeschweißt und abgepackt - Wie sicher ist unser Essen

1. März 2013, 14:04

Surator hat geschrieben:Ob die Entwicklungen in Dänemark und Frankreich künftig auch in den restlichen EU-Ländern berücksichtigt werden, wird sich im Frühjahr zeigen. Dann will die EU die Gefahr des umstrittenen Stoffes neu bewerten.

Wohl nur, wenn den Lobbyisten das Geld ausgehen sollte........ wow.gif

Ich weis nicht, ob meine Geschmacksknospen empfindlicher sind, als bei manch anderen Leuten, aber ich schmecke bei sehr vielen Lebensmittelprodukten einen mehr oder minder starken Plastikgeschmack heraus.
Da wären zum Beispiel bestimmte Softgetränke mit Kohlensäure, Milch, Tee selbstgemacht, wenn er in handelsübliche Plastikflaschen umgefüllt/abgefüllt (kalt, nicht heiß) wird, etc.

Khun Lutz

Re: Plastikflaschen aus Maniok

5. März 2013, 14:04

:arrow:

Bild

(FA03/2013) Das Geschäft mit Wasser in Plastikflaschen boomt auf der ganzen Welt, so auch in Thailand.
Denn aufgrund des Mangels an sauberem Trinkwasser haben die Konsumenten keine andere Wahl, als zur Flasche zu greifen.
Was übrig bleibt ist ein riesiger Berg Plastikmüll. Problematisch, wenn man bedenkt, dass eine einzelne Plastikflasche erst nach 1.000 Jahren vollständig verrottet.

Das thailändische Unternehmen :arrow: will nun die erste Fabrik für biologisch abbaubare Flaschen in der gesamten ASEAN-Region eröffnen.

Avitez Ltd. mit Sitz in Bangkok wurde 2011 gegründet und hat bereits mit großem Erfolg biologisch abbaubare Plastikflaschen aus Polylactide (PLA), auch Polymilchsäure genannt, in China produziert.
Dabei setzte man auf Getreide als Grundstoff.
Die Technik und das für die Produktion benötigte Material wurde aus den USA importiert.
In wenigen Monaten soll das Projekt Bioplastikflasche auch in Thailand initiiert werden. Die Flaschen werden bei der thailändischen Tochtergesellschaft
:arrow:
in Bang Pakong, Chachoengsao, produziert.

Als Rohstoff für die PLA-Produktion setzt man in Thailand auf Maniok und somit auf eine Pflanze, die vor Ort ohne Probleme und auf großen Flächen angebaut wird.

Die Bioflaschen werden mit Mineralwasser gefüllt, das aus einer Quelle nahe Kanchanaburi im Grenzgebiet zu Myanmar stammt.

Bis die Bioplastikflaschen „made in Thailand“ vom Band laufen, greift man auf PLA-Flaschen zurück, die in den USA, Italien, Australien und Neuseeland produziert werden.

„Bisher bedienen wir ein Nischengeschäft“, ist sich Emer Gannon bewusst, „doch der Trend zu umweltfreundlichen Produkten nimmt kontinuierlich zu, weshalb wir in den nächsten Monaten mit einer verstärkten Nachfrage rechnen.

Da die Produktionskosten von PLA-Flaschen drei- bis viermal höher sind als bei Plastikflaschen aus Petroleum als Grundstoff, geht das Unternehmen eine Joint Venture-Kooperation mit dem thailändischen Energieriesen PTT ein, der in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Unternehmen Nature Works mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 150 Millionen US-Dollar eine Fabrik für die Produktion von PLA in Thailand errichtet. Auf diesem Wege erhofft man sich Rohstoffkosten zu sparen.

Einen großen Vorteil der PLA-Flaschen stellt der positive Wiederverwertungseffekt dar. Denn trotz mehrmaligem Recycling mindert die Wiederverwertung nicht die Qualität des Plastiks.
So erscheint es als ein logischer Schritt, dass Avitez seine Flaschen nicht nur an Kunden ausliefert, sondern sie auch zum Recycling wieder zurücknimmt.

***
Nach dem Einkaufen, wo ja fast alles in Plastik verpackt ist, sowie das Essen aus den Marktküchen, werden diese bei uns zu Hause in den meisten Fällen in Behältnisse umgefüllt die aus Porzellangeschirr und Glas bestehen.
Ebenso haben wir zum Einkaufen immer ein Tragtasche dabei, so auf manchen Plastiksack verzichtet werden kann a la 7/11 & Co.
Kleine persönliche Schritte nur. Ein jeder Einzelne ist für nachhaltige Veränderungen bestimmend.

Re: Verpackungen

5. März 2013, 16:28

ja und im 7 /11 schauen dich dann alle Kassiererinnen ganz entgeistert an wenn du sagst keine plastiktüte
warum bloß will der Farang nicht alles einzeln verpackt haben
grübel....................
selbst würde ich die flaschen schon hernehmen hätte ich eine wasserfirma ,
nur da in thailand mittlerweile auch das thema geiz ist geil ist gilt
werden diese flaschen wohl keine große change haben da sie noch zu teuer in der produktion sind
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