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Re: Zeitgeschehen

28. Februar 2013, 17:17

was soll ich sagen, da fällt mir nur die Geschichte des Truthahnes ein: der wird täglich gefüttert, die Erfahrung lehrt ihn, dass der wo das Futter bringt ein Guter sein muss, die Freude steigt noch , das Futter wird noch besser und umfangreicher .... super. Ein Tag vor Thanks Giving - der Gute kommt wieder - diesmal wird aber die Rechung präsentiert, es ist Schlachtfest. big_pasta

Es gab genug Hinweise wie das Spiel funktioniert, ihm hätte auffallen müssen, dass es keine Truhthähne gibt, die älter als 1 Jahr sind - Gerüchte gab es, aber unser gut versorgte Truthahn tat das als Verschwörungstheorie ab.

Wenn die Schuldnerstaaten nicht mehr zahlen - spätestens dann gibt es in D keine Renten/Pensionen mehr, das ganze System ist Umlagen finanziert, ohne laufende Einnahmen (Zinszahlungen) der Schuldner - ist Schicht im Schacht, das wird bei so einem Betroffenheitsbeitrag unterschlagen. Das ist jetzt vereinfacht dargestellt, aber um das dreht es sich letzt endlich ... alle staatlichen Sozialsysteme sind als Ponzisysteme angelegt ,
Der Ökonom Laurence Kotlikoff [5] von der Boston University bezeichnete im April 2011 die Altersversorgung in den westlichen Industriestaaten als Schneeballsystem. --- also die Hinweise sind doch da 8-).... ab in D ist natürlich alles anders welcome.gif
man könnte es auch anders lösen, aber sicher nicht in demkoratischen Systemen - dort wo der Eigennutz die höchste Pirorität hat und Staatsreligion ist. Die Iren, Spanier, etc, können sich trösten, damit dass es auch alle die trifft die etwas weiter hinten in der Kette stehen und immer noch an die Party glauben - 100%ig nur etwas später auf der Zeitachse.
Gruss

28. Februar 2013, 17:17

Re: Zeitgeschehen

1. März 2013, 02:43

Ich glaube nicht, das die Renten nicht sicher sind.
Letzte Woche war Herr Blüm Gast in einer Talkshow. Der Moderator machte einen Spaß als er Blüm bei Beginn der Talkshow vorstellte, indem er sagte: " Norbert Blüm, bla bla bla.......das ist der Mann, der behauptet hatte, dass die Renten sicher sind.
Blüms Gesichtszüge entgleisten im selben Moment der Aussage des Moderators und er bestand unbedingt darauf, dass dies die Wahrheit sei und diese Aussage auch heute noch seine Gültigkeit besitze.
Da seid ihr platt, watt?
555
big_aetsch

Khun Lutz

Re: Umlagenfinazierung vs. Kapitaldeckung

1. März 2013, 12:04

nein, da bin ich nicht platt. :roll: ;)
Der Blüm hatte dies ja vor über 20 Jahren gesagt, nach damaligen Verhältnissen angedacht. Es lässt sich sicherlich in den Archiven noch das eine wie andere dazu auffinden.

In der Sache hatte er Recht. Nur hat die Politik und die Privatversicherung die Grundidee dahinter zu ihren Gunsten umgekrempelt.
Hatte mich deshalb gerade damals eingehend mit dieser Sache (Umlagenfinazierung und Kapitaldeckung) auseinander gesetzt.
Die Rentenkasse wurde nicht zweckgebunden geblündert und muss nun Monat für Monat wieder bezuschusst werden durch den Steuerzahler.
War ganz klar ein Diebstahl durch die Politik und ihre Lügen an das Wahlvolk auf die Wiederwahl.

Heute findet die ganze Umverteilung und die Abgaben hierzu in viel größeren Dimensionen statt...und kaum einer schreitet ein und macht dies Publik bis auf ganz wenige kritische Zeitgenossen, die abseits der Finanzlobby mit ihren Politlakaien und der gekauften Mainstream Medien ihre Publikationen mit Fakten nur an wirklich suchende Interessierte anbringen können.

Um wirklich mal einigermaßen dahinter zu blicken, dazu bedarf es erstens eines kritischen Geistes und vorallem ungemein viel an Zeitaufwand, an Jahren gerechnet, sich in die Thematik des Geldwesens einzuarbeiten.
Darum lautet der Spruch;
-"Folge der Spur des Geldes"-
so folgt man auch dem Lauf der Weltgeschichte und was sich hinter der Kulisse abspielt
...Teilweise wenigstens. 8-)

Deshalb sollte Hingesehen werden.
Daraus ableitend kann sich ein jeder nach seinen möglichkeiten und jeder nach seinen Bedürfnissen im weiteren Leben positionieren und sich danach ausrichten.

Dies ist doch der Ansatz, weshalb wir uns in diesem Forum austauschen. welcome.gif

Re: Zeitgeschehen

5. März 2013, 03:18

Computer-Crash: Millionen Briten kommen nicht mehr ans Barge

10. März 2013, 08:04

Eine Computerpanne hat am Mittwoch Abend dazu geführt, dass Millionen Kunden der staatlichen britischen Royal Bank of Scotland keine Überweisungen tätigen und kein Bargeld abheben konnten. Niemand weiß, was hinter dem Crash steckt.



interessant finde ich diese zeile:

Die Behörden können also im Krisenfall einen Bank-Run faktisch per Maus-Click verhindern: Wenn die Systeme – bedauerlicherweise! – ausfallen, dann ist das Ersparte weg, ohne dass sich die geprellten Bürger um die Reste vor der Bank prügeln müssen wie beim Crash in den den 1920er Jahren.

irgendwie wird da schon mal der ernstfall ausgetestet oder was das nur eine panne?

;)

Re: Zeitgeschehen

11. März 2013, 13:06

Hier mal ein Video aus Sicht der -Österreichischen Schule- es erklärt man besten was wir derzeit erleben, nach meinem Empfinden.


Film über die Ursachen der Finanzkrise. Sind Kapitalismus und freie Marktwirtschaft die Auslöser der Krise oder liegen die Ursachen ganz woanders? Dokumentation über Auslöser und Ursachen der Geldsystemkrise. Ein internationaler Blick auf die Geschehnisse hinter den Kulissen. Die Krise ist letztlich die Folge von Staatseingriffen ins System.


vom Prinzip her bin ich ein Anhänger der -Österreichischen Schule - wenn ein Geldsystem dann diese. Das überhaupt Beste wäre ein kompletter Verzicht auf Geld - aber das ist im Moment utopisch.
Gruss

Re: Zeitgeschehen

11. März 2013, 13:38

ganz aktuell vom letzten freitag.
lohnt sich wirklich an zu schauen.

maybrit illner "Chaos, Clowns und Euro-Krise - Zieht uns Italien in den Abgrund ...





Leider gibt es viel zu wenige, oder sogar gar keine Dirks Müller in der Deutschen Politik.
Oskar Lafontaine hat absolut recht, agiert aber in der falschen Partei und daher nicht wählbar!
Professor Lucke redet kachels ist aber farblos und wird nie die Massen zur Wahl gewinnen die zwingend wären.

Zu Herrn Brüderle nur noch so viel, hoffe das ist nach der Bundestagswahl kein Thema mehr.
Die Polemik und Arroganz ist da nicht mehr zu überbieten.

;)

Der größte Raubzug der Geschichte

13. März 2013, 16:43

Alter Wein in neuen Schläuchen. Allerdings war auch ich etwas überrascht mit welcher deutlichkeit die zwei Herren ihr Buch vorgestellt haben.
Mit ihrem Buch “Der Größte Raubzug der Geschichte” zeigen die beiden Autoren ein fundiertes Bild der Geldschöpfung.

Man merkt Matthias Weik und Marc Friedrich an, wie sehr es sie erschüttert, wenn sie sagen
“Der Euro ist volkswirtschaftliche Schadensmaximierung”.
“Der Euro zerstört Europa und den europäischen Gedanken”,
merkt Herr Friedrich noch sichtlich bedrückt hinzu.
“Auf Kosten der normalen Bürger”.
Was die Beiden zu den ESM-Anleihen vs. Eurobonds zu sagen zu haben, ist recht eindeutig.

50 Minuten des Zuhörens um sich keiner Illusion mehr herzugeben.
Wir alle sitzen in der ersten Reihe und sehen eine epochale Veränderung beim Opfergang.



am besten mit Kopfhörer anschauen und hinhorchen.
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